Die verschiedenen Arten von Korallenriffen

Saumriffe

Saumriffe wachsen direkt an der Küste entlang und sind die häufigsten Rifftypen. Sie entstehen dort, wo das Wasser warm und klar ist.

Saumriffe

Saumriffe sind die häufigste Art von Korallenriffen, die direkt an einer Küste oder Insel wachsen und oft nur wenige Meter von Ufer entfernt. Wobei sie keine Lagunen bilden,sondern sich Seewärts ausdehnen können, bis der Meeresboden tiefer wird.

Lage:Direkt am Ufer oder an der Küste von Inseln

Größe: können mehrere Kilometer lang werden

Entwicklung: Wachsen am Ufer seewärts, die Oberseite bleibt meist knapp unter der Wasserlinie 

Verbreitung: Sehr häufig, besonders im Roten Meer, in Südostasien und der Karibik 

Atolle

Atolle sind ringförmige Riffe, die eine Lagune umschließen. Sie entstehen oft aus versunkenen Vulkaninseln und sehen aus wie Korallenringe im Meer.

Atolle

Atolle sind ringförmige Korallenriffe, die eine zentrale, flache Lagune umschließen, meistens entstehen sie durch das langsame absinken einer Vulkaninsel, wobei das Korallenriff stetig nach oben wächst und so einen Ring bildet, der die Insel schließlich komplett umgibt, wobei nur das Riff mit seinen kleinen Inseln übrig bleibt.

Barriereriffe

Barriereriffe liegen weit vor der Küste und sind durch eine breite, tiefe Lagune vom Land getrennt. Sie gehören zu den größten und beeindruckendsten Riffen.

Barriereriffe

Barriereriffe sind eine spezielle Art von Korallenriffen, die sich weit entfernt von Küsten bilden und eine tiefe, breite Lagune von Festland trennen.

 

Lage: Parallel zur Küste, aber durch tiefe Lagune (oft 30-70m tief) getrennt

Entstehung: Benötigt spezifische geologische Prozesse wie die Absenkung des Festlandes, damit das Riff mit dem steigenden Meeresspiegel mitwachsen kann.

Größe: Kann riesige Ausmaße annehmen, z.b das Gretat Barrier Reef, das über 2.300km lang ist und aus tausenden Einzelriffen besteht

 

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